, Ambrosini Franco

Frauen 1: Schlussendlich verdiente Niederlage

Bis zur 31. Minute deutete nichts, aber auch gar nichts auf so einen Spielverlauf hin. Man hatte das Spiel im Griff, hatte mehr Spielanteile, mehr Torchancen und man führte nur 2-1...

Bis zur 31. Minute deutete nichts, aber auch gar nichts auf so einen Spielverlauf hin. Man hatte das Spiel im Griff, hatte mehr Spielanteile, mehr Torchancen und man führte nur 2-1. Dann musste Aline, nach einem harten Einsteigen (nach dem Offsidepfiff!) verletzt ausscheiden. Fjolla war sofort zur Stelle, um sie zu ersetzen. Merkwürdigerweise ging es von da an nur noch bergab. Anstatt ein «jetzt erst recht zu inszenieren», kam kurz darauf das 2-2. Dass dies die Vorentscheidung sein sollte, ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand. Die Pause kam dann zum richtigen Zeitpunkt, um alles anzusprechen.

Wohin die Ansprache ging, weiss niemand, leider nur nicht dort, wo sie hinmusste. Kloten kam energisch aus der Halbzeit, und es brauchte ein paar Minuten, bis wir auch wieder angekommen waren. Aber schon dort merkte man, dass die Zürcherinnen mehr wollten und wir am Nachlassen waren. Eine letzte Aktion kurz vor Ablauf der ersten Stunde, hätte dem Spiel eine andere Wende geben können. Alleinstehend fehlt uns in diesem Moment noch die nötige Cleverness, um das 3-2 einzutüten. Kurz darauf das 3-2 für Kloten. In den nächsten 20 Minuten fielen wir vollends auseinander und die Klotenerinnen zogen auf 6-2 davon. Das Spiel war entschieden und nach 93 Minuten pfiff der gute Schiri das Spiel mit einer enttäuschenden Niederlage ab.

Fazit: 31 Minuten waren wieder sehr gut, alles im Griff. Nur 1-2 Szenen, die gegen uns liefen, genügten wieder, um uns aus der Bahn zu bringen. Auf einmal ging nichts mehr, alles, was man besprochen hatte, war in Luft aufgelöst. Dass die Mädels es können, beweisen sie ja in jedem Spiel, nur können wir es nicht über die ganze Distanz durchspielen. So werden wir eine sehr schwierige Rückrunde haben. Nun gilt es ZUSAMMEN wieder aus dieser Baisse rauszukommen, nicht mit Worten, sondern mit Taten. Wie heisst es schön «Es gibt viel zu tun, packen wir es an».

GIB ALLES NUR NIE AUF

Es spielten: Aline, Alina, Dömi, Denise, Salome, Nolu, Nora, Leo, Meli, Marina M., Vali, Juli, Delia, Fjolla und Nina H.

Tore: 2x Denise

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