, Ambrosini Franco

Frauen 1: Tolle Mannschaftsleistung

Wegen des Japan Käfers, müssen in Kloten alle Spiele vorerst auf dem Kunstrasen ausgeführt werden. Zwar fühlt sich der Platz wie ein weicher Teppich an, doch Fussballspielen darauf ist kein Leckerbissen...

Wegen des Japan Käfers, müssen in Kloten alle Spiele vorerst auf dem Kunstrasen ausgeführt werden. Zwar fühlt sich der Platz wie ein weicher Teppich an, doch Fussballspielen darauf ist kein Leckerbissen. Der Ball springt sehr hoch und der Kunstrasen hat keine Bremsfunktion.

Somit entwickelte sich von Anfang an ein zähes Spiel, ohne dass nennenswerte Aktionen stattfanden. Abgesehen von den Eckbällen kam keine echte Torgefahr auf. Doch gerade ein solcher Eckball sollte letztlich die Entscheidung in diesem Spiel bringen. Wunderbar hereingezwirbelt, flog der Ball an Freund und Feind zum vielumjubelten Führungstreffer, ins Netz. Dass dies dann auch zum Sieg führen würde, hätte zu diesem Zeitpunkt niemand geglaubt. Dennoch hatte man das Gefühl, die Punkte heute nach Hause nehmen zu können. Kloten war in der 1. Halbzeit harmlos, und wir hatten das Spiel gut unter Kontrolle. Was noch fehlte, war mehr Zug zum Tor, um die Führung auszubauen.

In Halbzeit 2 verlagerte sich das Spiel zunehmend in unsere Spielhälfte. Doch die Mädels rackerten miteinander und füreinander und so kamen die Zürcherinnen nur selten zu guten Abschlussmöglichkeiten kamen. Die Beste machte Aline in «hier kommst Du heute nicht vorbei» Manier zu Nichte. Ein Punkt, den man in dieser Phase bemängeln konnte, war, dass man kaum noch Entlastung schaffen konnte. Und so vergingen die Minuten, ohne dass sich Kloten wirklich gute Torchancen erspielen konnte. Wenn es doch einmal brenzlig wurde, lag es oft an äußeren Umständen und nicht an spielerischen Fehlern. Die Erleichterung beim Schlusspfiff war bei den Girls enorm spürbar, hatte man doch endlich wieder einmal ein positives Spiel geliefert.

Fazit: Auch wenn spielerisch nicht alles glänzte, war die Entschlossenheit über die gesamte Spielzeit hinweg beeindruckend. Der Teamgeist und das „Jede für jede“-Gefühl waren durchgehend präsent. Weiter mit dieser Begeisterung ans Werk gehen – und wir wissen, dass auch das spielerische Potenzial in der Mannschaft steckt. Es muss nur wieder herausgekitzelt werden.

GIB ALLES NUR NIE AUF

Es spielten: Aline, Karin, Leo, Juli, Marina, Salome, Helmi, Mariana, Alisha, Nina, Dömi (ohne Einsatz), Soraya, Nolu, Alina L. und Lara (ohne Einsatz).

Tor: Nina

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